Gewerbe- & Hallenbau

Gewerbebau, Hallenbau, Einkaufsmärkte...
das alles sind Bauten, in denen bei großen Flächen die Einblasdämmung kostengünstig einsetzbar ist.
Ob offen aufgeblasen, oder verdichtet eingeblasen, Zeit ist Geld.

Durch die Verwendung der Einblasdämmung (Zellulose oder Steinwolle) ist es beispielsweise möglich, die Anzahl der Brettbinder / Binderkonstruktionen in einen größeren Abstand zu setzen, da man nicht mehr an die Maße der Matten und Rollenware gebunden ist.


Die Zeiten für den Zuschnitt entfallen und Probleme an den Ansetzpunkten der Matten- oder Rollenware gibt es nicht mehr. Eine vollständig geschlossene Dämmschicht ist das Ergebnis.

Eine aufgeblasene Dämmschicht
isoliert besser als Rollen- oder Mattenware!

Kostengünstige Konstruktion: Große Abstände zwischen den Bindern, Folie und Sparschalung auf der Unterseite.

Das Ergebnis: Eine vollflächig geschlossene Dämmschicht
ohne energievernichtende Lücken.



Das Dämmvermögen offen aufgeblasener Dämmschichten aus Zellulosedämmstoff
im Vergleich mit Mineralfasermatten:

Beispiel:
Ein Mann trägt bei winterlicher Kälte einen weitmaschigen Pullover, es ist Windstille. Ihm ist es angenehm warm. Am nächsten Tag, es ist windig, trägt er wieder diesen Pullover und friert...

Muss dieses Phänomen nicht irgendwie mit Wind oder Luft in Zusammenhang stehen?
Ja, denn die dämmende Wirkung offenporiger Dämmstoffe basiert im wesentlichen auf der dämmenden Wirkung der Luft. Ein wirksamer Dämmstoff ist der, bei dem die Luftmoleküle am Ort verharren und sich nicht oder nur wenig bewegen. Luftbewegung im offenporigen Dämmstoff ist somit zu verhindern.
Ein Maß für die Verhinderung der Eigenkonvektion bzw. der Durchströmung, ist somit der Anteil des Feststoffvolumens im Dämmvolumen. Der Vergleich der Dämmstoffe folgender Tabelle macht deutlich, dass es diesbezüglich gravierende Unterschiede geben kann.



Zellulosedämmstoff unterbindet die Durchströmung im Dämmstoff wesentlich stärker,
da sein Feststoffvolumen bei gleicher Einbaudichte rund 8 x größer ist!